Vom 9.-13.Juni 2026 fand in Brüssel das diesjährige New European Bauhaus Festival statt. Die Strategiemanufaktur war dabei und knüpfte an die aktuelle Diskussion um die Erweiterungen und dem Mainstreaming der Positionen an. Schon der englische Name der Strategiemanufaktur, The Strategy Architects, macht die konzeptionelle Nähe der Arbeit der Strategiemanufaktur zu den NEB-Prinzipien deutlich.
Das Festival ausgerichtet von der Europäischen Kommission, mit dem Königlichen Museum für Kunst und Geschichte am Parc du Cinquantenaire als zentralem Schauplatz. Das biennale Format versteht sich als Bestandsaufnahme und Beschleuniger zugleich: Es bündelt die Bewegung, die das Neue Europäische Bauhaus seit 2021 aus dem Europäischen Green Deal heraus entwickelt hat, und macht ihren Anspruch erfahrbar, Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion in der gebauten Umwelt zusammenzudenken.
Um auf diesem sollen die NEB-Prinzipien – Schönheit, Nachhaltigkeit/Ästhetik und Inklusion – in die operationellen Programme 2021–2027 eingebettet werden. Dies betonte Kommissionsvizepräsident Raffele Fitto. Besonders interessant war der Beitrag von Christian Ehler (EVP, Deutschland), dem langjährigen Mitberichterstatter des Parlaments zum Neuen Europäischen Bauhaus. Ehler hat dessen parlamentarische Linie über Jahre geprägt: die Forderung nach einer eigenständigen, verlässlich finanzierten Programmatik, nach konkreten Auswahlkriterien für NEB-Projekte und nach einem NEB-Label.
Er betonte die Verbindung von demokratischer und ästhetischer Argumentation: das NEB sei ein „Projekt der Menschen“, das die Bürgerinnen und Bürger nicht als bloße Konsumenten, sondern als Beteiligte ernst nehme. Sein Leitsatz sei, man könne eine Gesellschaft nicht aus einer Dystopie herausführen, sondern müsse ihr eine Utopie anbieten. Dies verschränkt die NEB-Idee mit der Frage demokratischer Resilienz.
Hier knüpft die Arbeit der Strategiemanufaktur unmittelbar an, denn sie wendet die NEB-Prinzipien auf die Gestaltung von Institutionen und Organisationen an, um deren Effektivität, Resilienz und Akzeptanz zu steigern. Das dadurch wachsende Vertrauen beschleunigt Verfahren und Projekte, was wiederum auf eine größere Wettbewerbsfähigkeit und positive Zukunftsperspektive einzahlt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Konzeptstudie ResonanzRaum Rathaus.
Nicht nur Gebäude, sondern auch Institutionen benötigen ein NEB-Update für mehr Zukunftsfähigkeit. Daran arbeitet die Strategiemanufaktur in ihrem Government-Design Bereich. Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns: will@strategiemanufaktur.de
